Der Green Room im FLL

Einen Green- oder Bluescreen kennt man vor allem aus der Film- und Fernsehproduktion. Dieses Hilfsmittel wird gerne verwendet, wenn man den Vordergrund – vorzugsweise Personen – vom Hintergrund isolieren und ihn vor einen anderen Hintergrund platzieren möchte.

Im Future Learning Lab wurde dafür eigens ein Videoraum eingerichtet: der Green Room. Eine Wand ist in homogenem Grün gestrichen und auch für den Teppichboden wurde grüne Farbe gewählt.

Wie funktioniert nun der Greenscreen?

Zunächst ist auf eine gute und gleichmäßige Ausleuchtung zu achten. Die Personen (oder Objekte) im Vordergrund dürfen nichts Grünes an sich haben und sollten weit genug vom grünen Hintergrund entfernt stehen, damit die Farbe des Greenscreen nicht auf sie reflektiert und gleichzeitig auch keine Schatten auf die grüne Wand fallen.

Sind die Filmaufnahmen gemacht, wird anschließend in der Postproduktion zuerst das sogenannte Chroma Keying durchgeführt (englisch: chroma key „Farbstanzen“). Mit einer Filmbearbeitungssoftware erfolgt die farbbasierte Bildfreistellung, d.h. die grünen Teile des Bildes werden entfernt und die Person bzw. das Objekt  wird dadurch freigestellt.

Als nächstes erfolgt das Compositing. Hier wird ein Gesamtbild aus mehreren Bildelementen zusammengesetzt, ohne dass das Auge es als zusammengesetztes Bild wahrnimmt. Im letzten Schritt wird nun ein beliebiger Hintergrund mit der Greenscreen-Aufnahme kombiniert.

Im EduMakerSpace Favoriten können Video-Workshops gebucht werden, die sich mit dieser speziellen Filmtechnik auseinandersetzen. Der Green Room im FLL kann aber auch für Schüler*innengruppen angemietet werden.

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